Alexandre de Gasq, Grundherr von Léoville, kam durch seine Heirat in den Besitz dieser größten Domäne des Médoc. Eine der zwei Erben, die Schwester des Marquis de Las Cases, gab ihren Teil 1836 an ihre Tochter weiter, die Frau des Barons Jean-Marie de Poyferré.
Die Weine dieses außergewöhnlichen Weingutes sind als Deuxième Grand Cru Classé eingestuft worden und besitzen dank ihrer Meeresnähe und der exzellenten Bodenzusammensetzung eines der besten Terroirs der Gegend. Die Anhöhen und Hänge sind mit Kieseln bedeckt, während Schwemmland die Vertiefungen ausfüllt.
Die Domäne wurde 1920 von der Familie Cuvelier aufgekauft und wird mit ihren 80 Hektar Weinbergen seit 1979 von Didier Cuvelier geleitet. Dank eines umfassenden Renovierungsprogramms wurden mehrere Gebäude neu errichtet: Unter anderem ein halb-unterirdischer Weinkeller und zwei extrem moderne Gärkeller. Unter dem Gesichtspunkt einer besseren Entsprechung von Boden, Rebsorten und Terroir wurde auch das Rebsortenverhältnis neu untersucht. Auf diesem Weingut wurde also auf der Suche nach immer größerer Exzellenz die Wissenschaft eingesetzt, um den Château Léoville Poyyferré auf noch lange Zeit unter den besten Crus der Region zu etablieren.
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